Europa im Jahr 2050- ein positiver Entwurf

Berlin im März 2050: Der Wahlkampf zur Wahl des neuen Präsidenten des europäischen Parlaments hat begonnen. Die Eurokrise, die im Jahr 2016 gelöst wurde, ist lang vergessen. Die Parteienlandschaft hat sich seit dem in Europa stark verändert. Neben die etablierten Parteien, traten neue Bürgerbewegungen, die endlich eine wählbare Alternative zu dem bereits vorhandenen darstellte. Den Anfang machte in Europa Bewegungen wie das „Movimento Quinque Stelle“ in Italien und die „Alternative für Deutschland“. Sie konnten zwar nicht inhaltlich überzeugen. Denn sie zielten vor allem gegen die Politik der Etalierten, offerierten aber keine vernünftige Alternativen. Einer ihrer Forderungen war beispielsweise der Ausstieg aus dem Euro. Dies war aber eine unrealistische Forderung, weil die Kosten des Ausstiegs die Kosten der Lösung überstiegen hätten. Die Anti Euro Parteien führten aber zur Gründung neuer Parteien der bürgerlichen Mitte und zwangen auch die etablierten Parteien zum Umdenken.

Das Ende der politischen Entscheidungen

Die Bürger hatten genug, von den Entscheidungen der Politik, die zu oft nur aus politischen und nicht ökonomisch sinnvollen Gründen getroffen wurden. So wurde das Projekt Stuttgart 21 auf Grund zu großen Volksprotests begraben. Sie sahen aber auch, dass manche Fehler, wie die Einführung des Euro in der geschehenen Art und Weise, keinen Sinn machen. Sie bewiesene, dass der alte Aristoteles recht behalten hatte mit der seiner These, dass die Mehrheit im Normalfall die richtige Entscheidung trifft.

Die Bürger nutzen ihre Macht

Neue demokratische Parteien waren in ganz Europa entstanden. Sie setzen durch, dass auch die europäische Union endlich demokratischer werden müsste. Die Entscheidungen in Brüssel  transparenter und der Wahlkampf mussten transparenter werden. Deswegen wurde jetzt auch ein Präsident des europäischen Parlaments von den Bürgern gewählt. Deswegen mussten die Kandidaten jetzt auch in ganz Europa auftreten. Aus ökonomischen Gründen verzichteten diese aber darauf, teure Steuergelder zu verschwenden und in die einzelnen Metropolen Europas zu Wahlkampf zu fliegen. Sie nutzten geschickt, die Presse und die Social Medias, um mit den Bürgern Europas ins Gespräch zu kommen.

Das politische Chaos und die Krise in den südeuropäischen Ländern konnte beseitigt werden. In Italien begann dies mit der Wahl Matteo Renzis. Dieser brachte endlich den frischen Wind und die Änderungen in die Politik, die sich die Bürger Italiens seit so langem wünschten. Er schaffte das Porcellum, das schändlich Wahlgesetz ab, bekämpfte erfolgreich Korruption und die Mafia und führte schon lange notwendige Reformen ein. In Griechenland hatten die Bürger verstanden, dass sich etwas ändern müsste. Sie entmachteten ihre politische Klasse und kämpften gemeinsam gegen Vetternwirtschaft und Korruption. Die reichen Griechen, die sich schon lange von der unfähigen Politik Griechenlands abgewandt und ihr Vermögen ins Ausland geschafft hatten, wurden vom Patriotismus ergriffen. Sie kehrten nach Griechenland zurück und zahlten ihre Steuern. Dies half die am Boden liegende Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Europa wuchs zusammen

Die Reformen und Veränderungen im Süden Europas verschaffte den Südeuropäern viel Respekt im Norden. Auch der letzte xenophobe Antieuropäer, der glaubte, dass die im Süden nur faul und kriminell sah, musste seine Meinung revidieren. So entstand ein einiges Europa, dass heute, im Jahr 2050 zu einer vereinten Wirtschaftsmacht heranwächst. Wie das gelingen konnte lesen Sie bald hier beim Andersdenker.

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